Mosaiken wurden erstmals im größeren Umfang zur Zeit der Antike von
Griechen und Römern verwendet. Durch die Zusammensetzung kleiner
Steine zu Bildern und Ornamenten entstand ein Gesamtkunstwerk.
Archäologische Funde weisen die Entstehung der Mosaiktechnik bereits
auf das 8. Jahrhundert v.C. nach.
Das Material der Mosaiksteine bestand aus farbigem Naturstein,
glasiertem bzw. gefärbtem Ton oder bunte Glasstückchen oder mit
Folie aufgeschmolzenem Glas. Die Steinchen wurden dicht an dicht in
feuchtem Mörtel plaziert, die Zwischenräume verfugt und die Steine
glatt geschliffen. Diese Technik wurde im Laufe der Jahrhunderte
perfektioniert. Zahlreiche Motive aus der Mythologie belegen die
Kunstfertigkeit jener Zeit.Zu Beginn des 2. JH v. C. begann man,
durch die Erfindung neuer Werkzeuge, geglättete Steine für Mosaiken
zu verwenden. Diese wurden nach und nach durch geschliffene Steine
ersetzt. Neben bunten, also mehrfarbigen Mosaiken wurden zunehmend
zweifarbige, hauptsächlich scharz-weiße Mosaiken, eingesetzt.
Nach und nach verabschiedete sich die Mosaikkunst von ihrem
römischen Ursprung. um durch Farben, Materialglanz neuen Geometrien
einen neuen Stil zu prägen. Besonders eindrucksvoll ist hier die
Hagia-Sofia Basilika in Istanbul. Sie gilt als das größte je
erschaffene Mosaikwerk.
Ab dem 12 Jahrhundert schwand die Beliebtheit des Mosaiks,
Fresken und Tafelmalerei liefen dem Mosaik den Rang ab. Ab dem 15
Jahrhundert wurden Mosaiken lediglich für Fußbodenbeläge
verwendet, sodass die so hoch entwickelte Technik des Wandmosaiks
nahezu unterging.
Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. erlebte das Mosaik eine
Renaissance, besonders bei der Reproduktion von Fresken und
Tafelgemälden, um diese vor dem „Untergang“ zu bewahren. Es wurden
wieder Mosaikwerkstätten gegründet, die sich auch den neuen
Kunstformen wie Art Déco und Jugendstil manifestierten.In Italien
entstanden Mosaikschulen nach historischem Vorbild, deren Ziel es
war, die italienische Mosaikkunst nach alter Tradition wieder zu
gründen. Diese Werkstätten haben bis zum heutigen Tage Bestand.
Trotz der beiden großen Kriege des 20 JH hat das Mosaik seine
Elemente erhalten können: Stein, Farbe, Fuge.
Das industriell gefertigte Mosaik wird in einem klar abgegrenzten
Raster verlegt, hierbei wird mit Farbverläufen, Schatteneffekten und
ähnlichem gearbeitet. Hierfür werden Steine benötigt, die sowohl
identische Abmessungen, als auch eine einheitliche, gleichbleibende
Qualität aufweisen. Dieses Mosaik kann sowohl manuell, als auch mit
Maschinen verlegt werden.
Modernes Glasmosaik wird bereits auf einem Netz oder mit der
Frontseite auf Papier verklebt bereitgestellt, so dass das gesamte
Netz angebracht wird und somit eine enorme Zeitersparnis gegenüber
früheren Techniken erzielt wird. VETROS bietet dem
Mosaik-Interessenten eine enorme Auswahl an, die von individuell
gestaltbaren Mischungen und Motiven ergänzt wird.
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